Integration in der Freien Kindergruppe
Aufeinander zugehen
Miteinander leben
Gemeinsam spielen
Voneinander lernen
Vorurteile abbauen
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Was meinen wir mit Integration?
Der Umgang von entwicklungsverzögerten oder behinderten und nichtbehinderten Kindern von Kindheit an sollte selbstverständlich sein.
Es ist wichtig, jeden mit seiner Verschiedenheit und mit seiner Behinderung anzunehmen.
Gemeinsames Tun und Erleben, gegenseitiges Geben und Nehmen und voneinander lernen wird Normalität.
Es ensteht für alle die Möglichkeit, Vorurteile und Ängste abzubauen oder gar nicht entstehen zu lassen.
Integration verstehen wir als Lernprozess für alle:
- wir wollen Schwierigkeiten gemeinsam bewältigen
- wir lernen die Eigenarten des Einzelnen kennen und damit umzugehen
- wir lernen, Hilfe zu geben oder anzunehmen, zu erbitten oder auch abzulehnen
- Was bedeutet Therapie in unserer integrativen Gruppe?
Das Kind mit Schwierigkeiten steht ausdrücklich mit seinen Fähigkeiten und nicht mit seinen Defiziten im Mittelpunkt der Arbeit.
Die Therapie findet im Alltag der Gruppe statt. Sie nutzt das Interesse des Kindes,
die anderen Kinder nachzuahmen und hat zum Ziel ein Miteinander im Spiel zu ermöglichen.
Es werden Förderpläne für lntegrative Kinder in Absprache mit Therapeuten, Eltern und Erzieherinnen erstellt.
Sie vermittelt eine möglichst große Selbständigkeit im Alltag der Gruppe.
Austausch und Zusammenarbeit mit Institutionen und Fachdiensten außerhalb des Kindergartens.
Begleitung und Beratung der Eltern bei anstehenden Fragen.
Die Therapie findet als Einzeltherapie, überwiegend aber im Rahmen des Gruppengeschehens statt.
(Kleingruppen aus integrativen und nicht-integrativen Kindern.)
Sie regt fördernde Tätigkeiten an und greift Spielsituationen auf, unterstützt das Kind,
wo es Hilfe braucht und nutzt die Anregungen, die durch die anderen Kinder entstehen.
Regelmässiger Austausch zwischen Eltern, Erzieherinnen und Therapeuten.
Gemeinsame Sinneserfahrung im Waldkindergarten.
Es arbeiten mit:
- 3 Erzieherinnen
- 2 Kinderpflegerinnen
- 1 Ergotherapeutin (Spieltherapie)
Wir über uns
In unserem zweigruppigen Kindergarten (Elterninitiative) gibt es seit 1985 eine integrative Gruppe
mit einer Gruppenstärke von maximal 15 Kindern.
Zur individuellen Förderung nehmen wir 3 - 5 Kinder mit besonderem Förderbedarf auf (Gruppe 2 "Abraxas")
In Gruppe 1 besteht die Möglichkeit zur Einzelintegration für 1-2 Kinder mit besonderem Förderbedarf.
Die Gruppenstärke liegt hier bei max. 21 Kindern.
Die Freie Kindergruppe ist eine Elterninitiative und lebt vom gemeinsamen Engagement aller Eltern (Mitsprache und Mitarbeit).
Dies bedeutet auch aktive Teilnahme an Elternabenden und unseren Festen.
So entsteht von selbst auch außerhalb des Kindergartens ein enger Kontakt von integrativen und nicht integrativen Kindern und deren Eltern.
Wer kann zu uns kommen?
Kinder ab 3 Jahren, insbesondere auch Kinder mit individuellem Förderbedarf wie zum Beispiel:
- allgemeine Entwicklungsverzögerungen
- geistige Behinderung
- körperliche Behinderung
- Wahrnehmungsstörungen
- Sprachentwicklungsverzögerung
- Auffälligkeiten im Verhalten
- ADS
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