Inklusion



Was meinen wir mit Inklusion?
Pädagogische Schwerpunkte in unserer inklusiven Arbeit
- Jedes Kind steht ausdrücklich mit seinen Fähigkeiten und nicht mit seinen Defiziten im Mittelpunkt.
- Förderung findet im Alltag der Gruppe statt, nutzt das Interesse des Kindes, die anderen Kinder nachzuahmen und hat zum Ziel ein Miteinander im Spiel zu ermöglichen.
- Der Austausch und die Zusammenarbeit mit Institutionen und Fachdiensten außerhalb des Kindergartens ist uns sehr wichtig.
- Es werden Förderpläne für integrative Kinder in Absprache mit Therapeuten, Eltern und Erzieherinnen erstellt.
- Wir begleiten und beraten Eltern bei anstehenden Fragen in regelmäßigen Elterngesprächen.
Heilpädagogischer Fachdienst


Im Rahmen unserer inklusiven Arbeit holen wir uns auch Unterstützung durch einen externen Fachdienst, der uns ein bis zweimal die Woche besucht. Unsere Heilpädagogin Susanne Hagl hat jahrelange Erfahrung in der Arbeit mit behinderten Kindern und mit Kindern mit erhöhtem Förderbedarf.
Die Arbeit mit den Kindern findet hauptsächlich im Gruppenalltag und in der Interaktion mit den anderen Kindern statt. Es gibt aber auch die Möglichkeit gezielte Förderung in der Einzelsituation anzubieten. Ein wichtiger Schwerpunkt ist dabei der gemeinsame regelmäßige Austausch mit den Erzieherinnen, die Beratung der Eltern und die enge Zusammenarbeit mit den jeweiligen externen Therapeuten, wobei dabei immer die Stärken und das Wohl und nicht eine defizitäre Betrachtung des Kindes im Vordergrund stehen.
Wer kann zu uns kommen?
Kinder ab ca. zweieinhalb Jahren, insbesondere auch Kinder mit individuellem Förderbedarf wie zum Beispiel:
allgemeine Entwicklungsverzögerungen
geistige Behinderung
körperliche Behinderung
Wahrnehmungsstörungen
Sprachentwicklungsverzögerung
Auffälligkeiten im Verhalten
ADS und ADHS
Das Miteinander von entwicklungsverzögerten oder behinderten und nichtbehinderten Kindern von Kindheit an sollte selbstverständlich sein. Es ist wichtig, jeden mit seiner Verschiedenheit und mit seiner Behinderung anzunehmen. Gemeinsames Tun und Erleben, gegenseitiges Geben und Nehmen und voneinander Lernen wird so Normalität. Es entsteht für alle die Möglichkeit, Vorurteile und Ängste abzubauen oder gar nicht entstehen zu lassen.
Eine transparente und vertraute Kommunikation mit den Eltern ist für unser gemeinsames Wirken von großer Bedeutung und gleichzeitig bedarf es im Team für das Gelingen von Inklusion die Fähigkeit und Bereitschaft, eigene Werte zu reflektieren und wahrzunehmen und der Annahme, dass hinter dem Denken, Handeln und Fühlen anderer Menschen auch andere Wertesysteme stehen.


